Wassernutzung auf dem Milchviehbetrieb Albring in Westerstede

Water – A Combining Element

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Wassernutzung auf dem Milchviehbetrieb Albring in Westerstede

Wofür benutzen sie Wasser?

Der Viehbetrieb benutzt Wasser zum Säubern von Anlagen und Maschinen, wie z. B. den Fahrzeugen, dem Melkstand oder den Kälber-Iglus. Außerdem brauchen die Tiere Wasser zum Trinken. Jedoch benutzen sie kein Wasser, um die Ställe zu säubern.

Wie viel Wasser wird benutzt?

Generell trinkt eine Kuh ungefähr 80 Liter Wasser am Tag. Albrings haben ca. 500 Kühe und dadurch werden ca. 40.000 Liter am Tag nur zum Trinken genutzt. Das entspricht ungefähr 267 Badewannen. Parallel haben sie auch 475 Kälber (1-2 Jahre alt), die täglich ungefähr 7.100 Liter brauchen (ungefähr 48 Badewannen). Zudem brauchen sie Wasser zum Reinigen verschiedener Maschinen, wie dem Melkstand (2.700 l) oder auch zum generellen Reinigen der Anlagen alle sechs Wochen (6.000 l). Die Wassermengen, die zum Anbau von Mais und Futter benötigt werden, sind nicht bekannt.

Woher kommt das Wasser? Woher kam es früher? Welche Kosten fallen an?

Früher wurde das gesamte Wasser vom OOWV gefördert. Heute hat der Hof einen eigenen Brunnen und benutzt diesen für alles außer für den Melkstand. Der Brunnen besteht neben dem Förderrohr aus einer Aufbereitungsanlage, die das Wasser zum Beispiel von Eisen trennt. Für das Brunnenwasser fallen keine Kosten außer für die Instandhaltung an. Für das Wasser vom OOWV zahlen sie genauso viel, wie normale Haushalte (90ct/m3).

Wo bleibt das Wasser? Kann man es wiederverwenden? Gelangen Schadstoffe ins Grundwasser?

Das genutzte Wasser fließt durch verschiedene Wege in den Güllekeller unter den Ställen und dadurch dann mit der Gülle auf das Feld. Dadurch wird es streng genommen zur Bewässerung wiederverwendet. Außerdem haben sie eine Vorkühlanlage, die die gemolkene Milch von 37 °C auf 20 °C zum Transportieren herabkühlt. Das jetzt lauwarme Wasser wird dann zum Tränken oder Säubern erneut verwendet. Dabei gelangen keine Schadstoffe in das Grundwasser. Putzmittelreste zum Beispiel aus der Melkanlage schon, die ebenfalls in den Güllekeller und dadurch sehr verdünnt auf das Feld gelangen.

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